Vereinsgeschichte

 

,Ein ehemaliger Flugplatz wurde zur grünen Oase

Auf dem Gelände des früheren Flugplatzes am Veckenstedter Weg wurde 1947 die Kleingartenanlage „Plan 6“ mit ca. 250 Kleingärten gegründet und gehörte zum damaligen Ortsverein der Kleingärtner Wernigerodes. Obmann wurde Gartenfreund Gerhard Möhler.

Mit der Entstehung der Kleingärten wurde der Ruf nach Wasser laut – es wurden Brunnen geschachtet, 8-10 Meter tief, per Hand – eine harte Arbeit.

1966/68 gab es in der Anlage nur 167 bewirtschaftete Gärten.
In dieser Zeit kamen auch die ersten Anregungen, ein selbständiger Verein zu werden. Es fanden sich Gartenfreunde zusammen, die diesen Weg gemeinsam gehen wollten: Walter Kunze, Karl Willecke, Wilhelm Wehrmut, Günter Placzek und Kurt Hille.

Als Vorsitzender des Vereins wurde Günter Placzek gewählt und als Stellvertreter Kurt Hille.

Die erste Vereinsaktivität war, ein Vereinsheim zu bauen. Das Baumaterial dafür lieferten die leer stehenden Hühnerstallbaracken auf der Charlottenlust. Das Vereinsheim sollte „Grüne Gurke“ heißen.

1969 übernahm Kurt Hille den Vorsitz des Vereins.

1981 – 82 entstand der Weg 8. Aus einem verwahrlosten Brachland wurden gepflegte, schöne Kleingärten. Damit erhöhte sich die Anzahl der Gärten auf insgesamt 275 auf einer Gesamtfläche von nun 13,5 ha.

Mit dem Jahr 1989 und besonders 1990 schien alles anders zu werden. Auf Intension des Gartenfreundes Dr. Wolfgang Giesecke schloss sich der Verein dem großen Verein der Kleingärtner an und das Bundeskleingartengesetz wurde verbindlich.

Der Verein gab sich eine Satzung und Gartenordnung und wurde im Vereinsregister amtlich registriert. Von nun an durfte er sich „Kleingartenverein Harzblick e.V.“ nennen und das Vereinsgelände wurde fester Bestandteil des beschlossenen Flächennutzungsplanes der Stadt Wernigerode.

Ab Juli 1990 leitete der Gartenfreund Frank Brutschke als Vorsitzender die Geschicke des Vereins, bis er vom Gartenfreund Dr. Giesecke 1994 abgelöst wurde.

Von 1995 bis 2004 übernahm Herbert Hahn den Vorsitz des Vereins. In dieser Zeit wurde eine Trinkwasserleitung in der gesamten Anlage installiert.

2004 wurde dann wieder Günter Placzek zum Vorsitzenden des Vereins gewählt. Es wurde viel in den Verein und in das Vereinsheim „Grüne Gurke“ investiert.

2009 trennte sich der Verein aus vielschichtigen Gründen und nach reiflichen Überlegungen vom Regionalverband der Gartenfreunde und ist seither wieder ein sehr erfolgreicher eigenständiger Verein, der nach wie vor den Bestimmungen des Bundeskleingartengesetzes unterliegt.

Im März 2014 wurde der Vereinsvorsitz von Manfred Henk übernommen.

Frühjahr 2015 – Endlich konnte auch Dank der großzügigen Unterstützung durch die Harzsparkasse und durch den Pächter Herrn Bernd Roland das Dach der „Grünen Gurke“ saniert werden.